Swan, Luzerner Theater

Swan
a Different Story

2 Stunden mit Pause

ab 12 Jahren

CHF 30 - 105

CHF 15 - 52.50

zur Produktion

«Nun sei bedankt,
mein lieber Schwan.»  

Richard Wagner

«Schwanensee» ganz ohne Schwan? Dass das bestens geht, beweist die chinesische Choreografin Yabin Wang mit dieser Uraufführung, die – der Titel sagt es schon – anders ist. Die berühmteste aller Musiken, die für den Tanz je geschrieben wurde, erklingt unverändert, live gespielt vom Luzerner Sinfonieorchester, auf der Bühne jedoch wird eine Geschichte ohne Schwan erzählt! Yabin Wang nutzt den ganzen Farbenreichtum und die emotionale Kraft von Tschaikowskis Musik für eine Story, in der sich alles um Genie, Wahnsinn und vor allem Liebe dreht . Sie inszeniert eine facettenreiche Variante des Frankenstein-Themas, erweitert um Szenen aus der Lebensgeschichte der Autorin Mary Shelley, die uns am Ende bis auf die Höhen des Mont Blanc entführt. Keine Schwäne und kein See also, dafür ein Handlungsballett, das Tradition und Moderne auf virtuose und faszinierende Weise verbindet. 

Yabin Wang ist in Asien eine höchst erfolgreiche und etablierte Choreografin, in Europa hingegen war sie bisher wenig präsent. Lediglich eine Kollaboration mit Sidi Larbi Cherkaoui und eine Kreation für das English National Ballett führten sie bereits auf unseren Kontinent. Ihre Arbeiten weisen eine besonders grosse Bandbreite auf: Sie reichen von der chinesischen Oper über das Ballett bis hin zu zeitgenössischen und interdisziplinären Werken sowie Filmprojekten.

Infos

Uraufführung

  • Die Bar ist im Anschluss geöffnet.

Danke

Gefördert durch die Freunde Luzerner Theater

Besetzung

Produktionsteam

Pressestimmen

«Das berühmteste Ballett zu nehmen und etwas komplett Konträres daraus zu machen, das muss man sich trauen. Yabin Wang tut das in einer Leichtigkeit, die sich auszahlt. Die Bilder weisser Schwäne verschwinden aus dem Kopf und es ist plötzlich, als gäbe es nichts passenderes, als zu Tschaikowsky die Geschichte von Frankensteins Monster zu erzählen. [...] Wie Tanaka Roki Frankensteins Monster verkörpert, ist beeindruckend. Er zeigt mit seinem Tanz alle Facetten dieser tragischen Figur: die übermenschliche Energie, die Unbeholfenheit, die Verletzlichkeit.» - SRF Regionaljournal

«Es war nicht so sehr Rokis Tanz, der berührte (so exzellent er auch war), sondern die Eindringlichkeit seiner Ausdruckskraft, die die Entfremdung und Einsamkeit des verliebten, erbärmlichen Wesens auf den Punkt brachte. [...] Ich war sowohl von Wangs Einfallsreichtum und der reichen Mischung choreografischer Einflüsse als auch von TanzLuzerns kleinem, aber hochtalentiertem, internationalen Tanzensemble sehr beeindruckt. [...]TanzLuzern führt immer nur neue Werke auf und nichts kehrt für eine Wiederaufnahme zurück. Dieser kompromisslose Fokus auf Premieren wirkt erfrischend, aber auch schade, wenn das Werk so gut ist.» - Bachtrack  (übersetzt aus dem Englischen)

«Yabin Wang's Frankenstein wird am Luzerner Theater mit Standing Ovations gefeiert.» - Luzerner Zeitung

«Ein berauschendes Erlebnis. [...] Die Bewegungen sind so abgestimmt auf die Musik, dass es oft scheint, als würden sie aus der Musik herauswachsen. Da wird tanzend eine Geschichte so erzählt, dass sie jeder versteht. Der Vorhang war noch nicht ganz gefallen, als tosender Applaus einsetzte. Begeisterung pur, fürs Ensemble, für die Solisten, für Dirigent und Orchester aber vor allem auch für die noch anwesende Choreografin Yabin Wang. Der langen Worte kurzer Sinn: Gehen Sie hin und geniessen Sie diesen einzigartigen Schwanensee ohne Schwan!» - Innerschweizonline

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